| Destination Shopping |
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In den siebziger Jahren als vielbeachtetes Vorbild erbaut, hat sich der Flughafen Hannover in den letzten 35 Jahren stark vergrößert, zahlreiche Unternehmen haben sich in seiner Nachbarschaft angesiedelt. Wie auch für viele andere Flughäfen wurde im Laufe der Zeit der sogenannte Non-Aviation-Bereich, das Geschäft jenseits des eigentlichen Flugbetriebs, zu einem immer wichtigeren ökonomischen Standbein. Nun ist mit dem neuen Einkaufszentrum “Airport Plaza“ auf der Abflugebene zwischen Terminal A und B das Angebot an Einkaufsmöglichkeiten, Dienstleistungen und Service noch erheblich ausgedehnt worden. Auf einer Fläche von 2.300 Quadratmetern haben dort insgesamt zehn neue Geschäfte eröffnet. “Airport Plaza“ ist nach einem neuen Dienstleistungszentrum für sechs Autovermieter eine Ebene tiefer das zweite Teilstück des Großprojektes "Airport Plus", in das der Flughafen Hannover insgesamt 35 Millionen Euro investiert. Der trapezförmige Stahlbau wurde in einer Rekordbauzeit von nur 12 Monaten und bei laufendem Flugbetrieb realisiert. Klare Linien, eine unaufdringliche Formensprache und der großflächige Einsatz von Glas verleihen ihm ein großzügiges Ambiente mit viel Tageslicht. Germerott zeichnete für den gesamten Trockenausbau des Shopping-Centers verantwortlich und montierte unter anderem zahlreiche Lichtgräben, die im Unternehmen vorgefertigt wurden.
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Hauptaufgabe für Germerott war die Erstellung von abgehängten Brandschutzdecken und Brandschutz-Trägerverkleidungen. Dabei stellte die zeitliche Komponente die größte Herausforderung dar: Aufgrund von baulichen Verzögerungen bei vorangegangenen Gewerken musste Germerott mit weniger als der Hälfte der geplanten Einbauzeit zurechtkommen.. Die Zeit war also äußerst knapp, sodass in Tag- und Nachteinsätzen gearbeitet wurde. Die abgehängte Deckenkonstruktion hatte aufgrund der komplexen Anforderungen in einem Flughafengebäude einige Tücken zu bieten: „Was sich über diesen Decken befindet, ist für den Laien gar nicht vorstellbar“, erklärt der zuständige Architekt Rainer Müller. „Alle Höhen, alle Einbauten, alle Vorsprünge müssen berücksichtigt werden. Man muss überall jederzeit wieder herankommen, denn da steckt einiges an Brandschutz-, Sicherheits-, Lüftungs- und Elektrotechnik drin“. Lichtgräben zur Aufnahme von unzähligen Strahlern und mit eingefrästen Lüftungsauslässen wurden in Längen von zwei Metern vorgefertigt. Die fertigen Module montierte das Germerott-Team auf der Baustelle an der zu diesem Zeitpunkt noch flexiblen Unterkonstruktion. Die glatte Decke zwischen den Lichtgräben wurden anschließend beplankt. Eine Fertigung der dreidimensionalen Abfaltungen auf der Baustelle hätte den zur Verfügung stehenden Zeitrahmen gesprengt.http://www.germerott.de/referenzen/flughafen-hannover#sigProGalleria72e994859c BautafelProjekt: Airport Plaza HannoverLeistung: Trockenausbau Ausführung: 03/07 – 08/07 Bauherr: Flughafen Hannover Langenhagen GmbH Architekten: RMA Rainer Müller Architekten |

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