| Modernes Gesicht für Hannovers charmanteste Trattoria |
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Seit nun schon dreißig Jahren besteht das kleine, familiär geführte Lokal PIU in der Goethestraße. Es ist Trattoria, Espressobar und Spezialitätengeschäft in einem und überzeugt trotz oder gerade wegen seiner beengten Raumverhältnisse mit viel italienischem Charme. Eine Grundsanierung nach drei Jahrzehnten Hochbetrieb verlieh dem Restaurant nun ein neues Gesicht. Die Planung der mit dem Umbau betrauten Architektinnen Irina Joana Keferstein und Tatjana Sabljo übersetzte den ursprünglichen Charakter der gemütlichen Trattoria in ein modernes Gestaltungskonzept: Heute präsentiert sich das Interieur mit weißen Wänden, schlichten Formen und frischen, olivgrünen Farbakzenten hell und einladend. Eine großzügige Fensterfront in der neugestalteten Fassade bietet sonnige Sitzplätze und gibt den Blick frei auf die Goethestraße und den Turm der Marktkirche. Die halboffene Küche erlaubt den Gästen, die Zubereitung der frischen Gerichte mit hausgemachten Nudeln mitzuverfolgen. Eichenstehtische für bis zu sechs Personen sind an die Stelle der alten, marmornen Tische getreten. Eine große Glasvitrine bildet das Herzstück des neu gestalteten Tresenbereiches. Für den gesamten Innenausbau lieferte Germerott maßgeschneiderte Trockenbaulösungen.
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Dabei waren einige Besonderheiten umzusetzen. Um das Restaurant gemäß den Brandschutzbestimmungen als isolierten Brandabschnitt von den Wohnungen in den Obergeschossen zu trennen, führte Germerott die Decke mit doppeltem Aufbau aus: Auf eine Brandschutzdecke folgt eine zweite abgehängte Konstruktion aus Gipskartonplatten. Auch die Akustik des kleinen Raumes ließ sich durch spezielle Deckenelemente über den Tischen verbessern, die mit einem fein strukturierten Akustikputz versehen wurden. Die Neugestaltung des Tresenbereichs mit der dahinterliegenden halboffenen Küche realisierte Germerott mit leichten Trockenbauwänden bzw. -verblendungen. Eine Seitenwand des Gastraumes erhielt eine stabile Vorsatzschale mit integrierter Lichtvoute, die das im oberen Wandbereich freiliegende Rohmauerwerk effektvoll in Szene setzt und so den provisorischen Charme der ursprünglichen Trattoria in die Neugestaltung einbezieht. Die räumliche Enge führte zu einer weiteren Raffinesse in der Konstruktionen der Vorsatzschale: Eine olivgrüne, waagerechte Aussparung dient als seitliches Auflager für die neuen Holzstehtische, wodurch der begrenzte Raum optimal ausgenutzt wird und auch zur hektischen Mittagszeit alle Gäste einen Platz finden. Hierzu führte Germerott den darunterliegenden Teil der Vorsatzschale statisch verstärkt aus.
http://www.germerott.de/referenzen/restaurant-piu#sigProGalleria7fe493db80
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