Ein Studium auf einer spannenden Schnittstelle.

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Interview mit Björn Stuhr nach seinem dreimonatigen Praktikum bei Germerott.

Du beendest gerade dein dreimonatiges Praktikum bei Germerott. Was hat dich in die Baubranche gebracht?


Björn:
Moin, Ich bin Björn Stuhr und studiere im sechsten Semester Wirtschaftsingenieurwesen Bauwirtschaft. Ich interessiere mich durch meinen Vater stark für die Baubranche und habe mich daher vor sechs Jahren für die Fachoberschule Fachrichtung Bautechnik entschieden. Während dieser Ausbildung absolvierte ich jeweils ein halbjähriges Praktikum als Trockenbauer bei Firma Germerott und als Bauzeichner bei SWP Architekten.

Was ist das Besondere an deinem Studium und würdest du es weiterempfehlen?


Björn:

Wenn du dich für die Fachrichtung Bau interessierst und dich eher mit Management- und kaufmännischen Aufgaben im Unternehmen beschäftigen möchtest, ist der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen Bauwirtschaft genau das richtige für dich. Des Weiteren überschneiden sich viele technische und kaufmännische Aufgabenbereiche stark, sodass aus meiner Sicht ein grundlegendes beidseitiges Studium ideal ist.

Es ist ein Studium auf einer spannenden Schnittstelle, weil es technische und betriebswirtschaftliche Aspekte vereint. Und das ist wirklich oft gefragt: Die praktischen Erfahrungen, die ich bislang sammeln konnte, zeigen mir, wie viel Betriebswirtschaft ein Bauleiter und wie viel technisches Verständnis ein Betriebswirt im Bauwesen haben muss. Die Medaille hat eben zwei Seiten, und es ist gut, sich auf beiden auszukennen.

Du bist ja selbst noch mittendrin. Hast du trotzdem schon eine Idee davon, wie deine spezielle Qualifikation dir später ganz konkret nutzen wird?


Björn:
Ich glaube, Trockenbau wird in den kommenden Jahren noch mehr genutzt werden. In Zukunft werden jedoch die Auftraggeber deutlich mehr auf Kosteneinsparungen wertlegen, sodass der Umgang mit den Nachunternehmern immer schwieriger wird. Genau hier sehe ich mein Aufgabengebiet. Ich möchte später daran arbeiten, dass eine Firma wie Germerott ihre gute Qualität und ihren fairen Umgang mit den Nachunternehmern beibehalten oder sogar verbessern kann.

Mal etwas ganz Anderes: Was, würdest du sagen, war die größte Herausforderung deines bisherigen Lebens?


Björn:

Nachdem ich meine Fachhochschulreife erfolgreich bestanden habe, zog es mich auf die andere Seite der Welt nach Australien. Dort musste ich feststellen, dass Natur und Menschen zwar super und sympathisch sind, aber ohne gute Kenntnisse der Landessprache Kommunikation schwierig wird. Doch im Laufe dieses Abenteuers und besonders während meiner Tätigkeit bei Knauf Australia verbesserte sich mein Englisch schnell und die anfänglichen Probleme verschwanden nach und nach.

Zum Schluss ein Ausblick. Wie geht’s bei dir weiter?


Björn:
Der nächste große Schritt im Studium wird die Praxisphase sein. In ihr arbeite ich im Unternehmen und verfasse parallel meine Bachelorarbeit. Sobald ich bestanden habe, bin ich bereit, meine berufliche Laufbahn zu starten.

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