Wenn Marke zu Raum wird. Ein Gespräch mit Stefan Schwirtz von Sixt.

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Stefan Schwirtz spricht mit besonnener Stimme druckreife Sätze. Ihn kann so leicht nichts aus der Ruhe bringen, was von Vorteil ist, wenn man seinen Job hat. Als Director Operations beim Autovermieter Sixt ist Schwirtz zuständig für sämtliche eigene Filialen in Hannover, Braunschweig, Peine und Ostwestfalen sowie für die Betreuung der Partnerbetriebe, deren Zahl auch die 80 überschreitet.

Was hat das mit Bauen zu tun?

 

Sehr viel. Denn die Planung und Umsetzung von Um- und Neubaumaßnahmen nehmen einen gewichtigen Platz im Aufgabenbuch ein. Selbstverständlich hat Schwirtz dabei nicht immer selbst den buchstäblichen Bauherrenhelm auf – sein Zeitplan erfordert, viele der Maßnahmen an Kolleginnen und Kollegen zu delegieren. So gesehen ist es für den Architekturfan ein Glücksfall, wenn er hin und wieder nah involviert ist. Erst recht, wenn dabei ein Projekt realisiert wird, das konzernintern als Benchmark gilt. Gemeint ist die Sixt Mietstation mit Schulungszentrum in Hannovers Vahrenwalder Straße 289.

Was aber macht ein Projekt zur Benchmark?

 

Oder, in anderen Worten: Was sind die Herausforderungen, die gelöst werden müssen, wenn man für Sixt baut? „Sie müssen eine Gratwanderung meistern,“ sagt Schwirtz, „denn jede Immobilie ist ein individuelles Objekt und soll trotzdem auf den ersten Blick als ein zur Sixt Welt gehörender Raum erkannt werden.“ Übrigens nicht nur von Kunden, die die Mietstationen aufsuchen, sondern auch von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, für die die Marke Sixt in der räumlichen Inszenierung erlebbar werden muss.

Im Projekt an der Vahrenwalder Straße gilt diese Dualität sogar in besonderem Maß. Hier wurde zusätzlich zur Mietstation in einem ehemaligen Autohaus auch ein Schulungszentrum realisiert – und das bedeutet in vielen Fällen den Erstkontakt von neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit der Marke, die künftig ihr „Arbeits-Zuhause“ wird. „Sixt ist viel mehr als ein Autovermieter. Wir sind ein Mobilitätsdienstleister mit dem Anspruch, Premiumqualität zu bieten,“ so Schwirtz, „diese Qualität sollen Menschen auch in den architektonischen Umfeldern wiederfinden, die wir für sie schaffen.“

Hochwertige Optik, geschmackvolle Proportionen – Zielstellungen, die nicht zuletzt durch den Innenausbau des Objektes erreicht wurden. Dabei zählen Materialität und Gestaltung, aber auch der Einsatz wiederkehrender Elemente, die eine Sixt Immobilie im wahrsten Sinn des Wortes „markant“ machen. Grundsätzlich trifft man auf schwarze Fußböden und die stilprägende Backwall mit integriertem Monitor-Eye.

Auch in den Schulungsräumen kann man das Prinzip „Premium“ förmlich greifen. „Einen Raum, in dem IT-Schulungen stattfinden, kann man natürlich anlegen wie das gute alte Klassenzimmer von früher,“ sagt Schwirtz, „es versteht sich von selbst, dass wir da eher gegenteilige Wege gegangen sind.“ Auch in diesem Bereich erlebt man den bewährten Mix aus hochwertigen Materialien und großzügigen Dimensionen, selbstverständlich immer in Verbindung mit dem Sixt Farbcode Schwarz-Orange. Sogar zwei originale Counter stehen als reallife Übungsobjekte zur Verfügung, um Neulingen einen schnellen Einstieg ins Sixt Universum zu ermöglichen.

„Ein Volltreffer-Projekt, das Maßstäbe setzt,“ zieht Schwirtz sein Fazit, „denn es zeigt einmal mehr, wie aus einer starken Marke starke Räume werden.“

Stefan Schwirtz

Germerott im Gespräch

 

Wir haben tagtäglich mit vielen interessanten Menschen aus unterschiedlichsten Branchen zu tun. In unserem Format „Germerott im Gespräch“ möchten wir diese Menschen gerne vorstellen.

Unser erster Gast ist Stefan Schwirtz, Director Operations beim Autovermieter Sixt. Wir kennen ihn aus verschiedenen Projekten und freuen uns sehr, ihn in unserem Blog vorstellen zu können.

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