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FÜR DIE GESUNDHEIT. GUT STRUKTURIERT.

Projektdetails

Projekt:Umbau und Erweiterung der Radiologischen Abteilung des MZG, Bad Lippspringe
Fertigstellung:Dezember 2017
Bauherr / Eigentümer:Radiologie am Theater, Paderborn/ Karl Hansen Klinik, Bad Lippspringe
Architekten:Architexts, München
Trockenbau:Germerott Innenausbau GmbH Co. KG
Fotos:Ralf Mohr, Hannover

Leistungen/ Herausforderungen

  • Für eine radiologische Untersuchung wie etwa eine Kernspintomographie mussten die Patienten der Karl Hansen Klinik in Bad Lippspringe bisher in die Radiologische Praxis am Theater in Paderborn weitergeleitet werden. Nun sind die Zeiten der langen Wege vorbei: Die Radiologie am Theater hat die passenden Räume in der Karl Hansen Klinik dauerhaft angemietet und diese neustrukturieren bzw. sanieren lassen. Von nun an können die Patienten dank der frisch umgebauten Räume und einem neuen MRT Gerät direkt vor Ort untersucht werden. Das Projekt stellte Germerott vor einige Herausforderungen – denn nicht nur die Innenräume wurden gänzlich umstrukturiert und saniert, sondern es musste auch ein Teil der Fassade geöffnet werden, um den neuen Magnetresonanztomographen (MRT) einzubauen.
  • Besondere Expertise war aber nicht nur beim Einbau der neuen Technik gefragt, sondern auch aufgrund der Tatsache, dass der Umbau während des laufenden Krankenhausbetriebs stattfand. Die Abläufe mussten einwandfrei aufeinander abgestimmt und gut koordiniert werden. Neben einer sachgemäßen Absicherung der Baustelle garantierte Germerott dank sorgfältigem Abdichten im Bereich des Umbaus einen effektiven Schutz vor Schmutz und Staub. Das gut durchdachte Baustellenmanagement erlaubte ein zügiges Voranschreiten der Arbeiten, ohne dabei den Betrieb des Krankenhauses zu sehr zu stören.
  • Für die Umstrukturierung wurde der Innenausbau der Abteilung entkernt und erneuert. Hierfür wurden zunächst Abbrucharbeiten durchgeführt: Germerott entfernte alle Bodenbeläge, Wand- und Deckenverkleidungen und sorgte für eine fachgerechte Entsorgung. Für die Montage von neuen Lüftungsrohren bzw. Elektro- und Gasleitungen wurden Teile des Betons und Mauerwerks ausgeschnitten, um hier die entsprechenden Anschlüsse unterbringen zu können. In den Fluren und im Wartebereich der Radiologie stemmte das Team den alten Putz ab und übernahm dann die gesamten Trockenarbeiten ebenso wie die Maler- und Tischlerarbeiten und die Elektroinstallation.
  • Im Zuge des Umbaus wurden neue Wände und Decken eingezogen sowie neue Türen in Brandschutzklasse T30 eingebaut. Je nach Funktion wurden die Wände entweder in Oberflächenqualität Q3 verputzt oder erhielten Vlies- oder Gewebetapeten. Germerott sorgte außerdem für eine sachgemäße Ausführung der Bodenbelagsarbeiten. Während in den Fluren PVC-Böden in marmorisiertem Beige zum Einsatz kamen, wurden im Wartebereich PVC-Planken verlegt, die durch ihre dunkle Nussbaumholz-Optik bestechen.
  • Da für den Einbau des MRT Geräts ein Teil der Fassade entfernt werden musste, musste der Abschnitt zwischenzeitlich provisorisch abgedichtet werden, um ihn nach Einbringung des Geräts wieder mit den gelagerten Fassadenelementen zu verschließen. Schließlich bereitete das Team von Germerott den MRT-Raum noch so vor, dass die abschirmende Hochfrequenz-Kabine problemlos installiert werden konnte.