Chancen bekommen, Chancen nutzen

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Frank Fenselau

Geschäftsführer

Bei Germerott seit 1984

... am Ende ein Produkt zu haben, von dem ich sagen kann: Ja, das ist schön geworden!

Wie ist deine Karriere bei Germerott verlaufen?

Ich habe als Trockenbaumonteur angefangen und mich über die Jahre dann immer weiterentwickelt. Meinen Industriemeister habe ich in Akustik und Trockenbau absolviert. Mir wurde der Bereich „Technische Leitung“ übertragen, dann bin ich zum Prokuristen und schließlich zum technischen Geschäftsführer berufen worden. Seit 2016 bin ich auch als Gesellschafter am Unternehmen beteiligt.

Was macht deinen Arbeitsalltag besonders interessant?

Jeden Tag mit unterschiedlichen Menschen zu arbeiten. Sich untereinander auszutauschen, neue Ideen zu entwickeln, gemeinsam an Projekten zu arbeiten und am Ende ein Produkt zu haben, von dem ich sagen kann: „Ja, das ist schön geworden!“ Dann die Unterstützung, die wir mit Germerott unseren Kunden und Architekten geben – ein ziemlich breites Spektrum, das wir abdecken. Mein Alltag ist von großer Vielfalt geprägt. Und die begeistert mich.

Gibt es einen schönen Moment bei Germerott, an den du dich besonders gerne erinnerst?

Einen schönen Moment? Es gibt viele schöne Momente, die ich hier in meiner Arbeitstätigkeit erlebt habe. Einer davon war, als junger Mitarbeiter die Berufung zum technischen Leiter zu bekommen.

Herrscht bei Germerott ein besonderer Spirit, der die Bereiche Personalentwicklung und Fortbildung beflügelt?

Ja. Wir haben unsere Mitarbeiter im Fokus und sind natürlich daran interessiert, die eigenen Ressourcen zu nutzen. Das beginnt damit, Potenziale bei unseren Mitarbeitern zu erkennen und zu fördern und gerade jungen Leuten die Chance zu geben, sich fortzubilden. Was übrigens auch dem Wunsch der Mitarbeiter entspricht, im Unternehmen weiterzukommen, neue Aufgaben kennenzulernen und Verantwortung zu übernehmen. Und für uns als Unternehmen ist es wichtig, dass wir auf Mitarbeiter setzen können, die in unsere Strukturen gewachsen sind und genau wissen, wie dieses Unternehmen bis ins Detail funktioniert.

Welchen Ratschlag, der dich selbst beeinflusst hat, möchtest du an andere weitergeben?

Es ist wichtig, sich um die eigenen Mitarbeiter zu kümmern, denn die Mitarbeiter sind das wichtigste Gut eines Unternehmens.

Gibt es für dich bei Germerott einen Wohlfühlmoment im Alltag?

Ja, den gibt es für mich jeden Tag. Wenn ich, etwa zum Feierabend hin, auf einen Kollegen treffe und mich mit ihm austausche oder den Tag ganz einfach Revue passieren lassen kann. Dann reflektiert man gemeinsam über Dinge, fragt „Hey, wie hast du das heute erlebt?“ und bekommt noch mal eine andere Perspektive.

Trägst du Verantwortung eigentlich immer allein oder gibst du auch Verantwortung ab?

Ich gebe gerne Verantwortung an die Mitarbeiter ab, weil ich weiß, dass sie da in guten Händen ist, dass alle ihren Job machen. Und wer seinen Job gut macht, bekommt auch die Anerkennung und Lob dafür – das braucht man einfach. Dann setzt man sich zusammen, spricht darüber und sagt „Hey, das hast du heute gut gemacht!“. Weil das oft gelingt, weiß ich, dass ich eine richtig tolle Mannschaft um mich herum habe, die das Beste für das gesamte Unternehmen will. Und das ist ein gutes Gefühl.

Was möchtest du personaltechnisch erreichen?

Bezogen auf unser Weiterbildungskonzept lautet das primäre Ziel, die Mitarbeiter immer auf den neusten Stand der Technik und der Entwicklung zu bringen. Damit sich unsere Kunden und Auftraggeber drauf verlassen können: „Bei Germerott sind wir bestens aufgehoben, die sind technisch gut aufgestellt, die haben fundiertes Wissen, die sind permanent für mich da“. Und das ist natürlich auch gut für uns, weil wir unsere Mitarbeiter aufbauen und für stets neue Aufgaben einsetzen können. Wir machen zum Beispiel Fortbildungsmaßnahmen im Haus mit einem festen Ausbildungsprogramm, bei dem wir fünf Mal im Jahr das ganze Unternehmen zusammenholen und über Aufgabenschwerpunkte sprechen. Dort haben Mitarbeiter auch die Möglichkeit, sich über eigene Ziele Gedanken zu machen und zu sagen „Ja, an der und der Stelle möchte ich gerne noch mal eine besondere Ausbildung machen.“. Und wenn diese Gedanken sinnvoll und nützlich sind, für alle Beteiligten, dann fördern wir das auch und räumen dem Mitarbeiter seine Chance ein.

Frank Fenselau über schöne Momente, Feierabendgespräche und seine tägliche Arbeit als Geschäftsführer und Gesellschafter.